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Frank Eschrich

Mahnwache verlief absolut friedlich und ohne Beschimpfungen

Es ist eine billige Ausrede, die Verantwortung für die Reservierung eines Sportheims für den Auftritt von 5 AfD Bundestagsabgeordneten alleine dem privaten Pächter zu zuschieben

DIE LINKE Pirmasens: Henning Mattill verbreitet Unwahrheit

Die Mahnwache für Demokratie und Weltoffenheit am 13. Oktober in Erlenbrunn verlief absolut friedlich. Es wurden weder Passanten beschimpft, noch kam es zu sonstigen Auseinandersetzungen. Die Mahnwache wurde nicht von Linksextremisten, sondern von Linken, Grünen und der Gewerkschaft Verdi veranstaltet. An der Versammlung nahmen darüber hinaus Mitglieder anderer demokratischen Parteien von SPD bis CDU teil, insbesondere aber die Zivilgesellschaft mit über 150 Bürgerinnen und Bürgern. Ortsvorsteherin Christiane Mattill war schriftlich eingeladen, blieb aber ohne Angabe von Gründe fern. Ebenso eingeladen waren alle demokratischen Stadtratsfraktionen und Oberbürgermeister Dr. Matheis.

Dazu erklärt der Vorsitzende der LINKEN Pirmasens, Frank Eschrich: „Von wem Henning Mattill angeblich beschimpft wurde, kann ich nicht sagen. Jedenfalls nicht von Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Mahnwache, denn Familie Mattill wurde bei der Mahnwache nicht gesichtet. Diese fand ausschließlich und wie genehmigt auf dem Gelände der Schulturnhalle statt. Was sich außerhalb abgespielt hat oder nicht, entzieht sich unserer Kenntnis und unserer Verantwortung. Die Versammlung verlief absolut friedlich und es wurde niemand beschimpft, nicht einmal die menschenfeindliche und rassistische Partei, die zeitgleich im Sportheim des SV Erlenbrunn tagte. Henning Mattill verunglimpft mit seinen unwahren und presseöffentlichen Äußerungen, man könne Rechtsextreme nicht mit Linksextremen bekämpfen, alle Menschen, die im Gegensatz zu Familie Mattill die Tagung der AfD in Erlenbrunn nicht widerspruchslos hinnehmen wollten und mit bemerkenswerten Reden ein Bekenntnis für Demokratie, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit und gegen rechte Hetzparolen gegenüber Flüchtlingen und Andersgläubigen abgelegt haben. Vom Ortsbeirat Erlenbrunn war nach meiner Kenntnis lediglich Frank Fremgen von der SPD anwesend. Besonders der Ortsvorsteherin hätte es gut zu Gesicht gestanden, an der Versammlung teilzunehmen.

Die Nichtteilnahme der SPD-Fraktion an der Ortsbeiratssitzung im Sportheim Erlenbrunn war ein richtiges und wichtiges Signal an alle Ratsmitglieder, sich zukünftig politisch damit auseinanderzusetzen, was in Erlenbrunn vorgeht. Es ist eine billige Ausrede, die Verantwortung für die Reservierung eines Sportheims für den Auftritt von 5 AfD Bundestagsabgeordneten alleine dem privaten Pächter zu zuschieben und so zu tun, als gingen den Ortsbeirat politische Ereignisse dieser Tragweite nichts an. Das Sportheim in Erlenbrunn wurde von der AfD Bundestagsfraktion auch nicht zufällig ausgewählt. Es genügt ein Blick auf den facebook-Aufrtritt des privaten Pächters, um sich eine Meinung zu dessen politischer Gesinnung zu bilden. Der Ortsbeirat, allen voran Christiane Mattill als Ortsvorsteherin sowie Henning Mattill und Gerald Storfinger, die nun am lautesten schreien, haben sich schlicht und ergreifend um nichts gekümmert. Insbesondere haben sie sich, wie heute scheinheilig in der Presse gefordert, eben nicht politisch mit der AfD auseinandergesetzt, sondern durch Abwesenheit geglänzt, als es galt, der AfD Paroli zu bieten. Im Übrigen hätte ich einen Vorschlag für den Ortsbeirat Erlenbrunn, wie man Gedankenlosigkeit auch nach 70 Jahren noch heilen kann: Setzen Sie sich dafür ein, dass die „völkischen Schriften“ am Treppengeländer des Rathauses verschwinden oder wenigstens eine aufklärerische Gedenktafel an die Verbrechen des Nationalsozialismus dort angebracht wird.“

Frank Eschrich, Vorsitzender DIE LINKE Pirmasens