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Frank Eschrich

Schlechte Wirtschaftsdaten schrecken Investoren ab

Investoren beobachten das Marktgeschehen sehr genau

DIE LINKE Pirmasens: Caritas bestätigt prekäre Lebenssituationen vieler Pirmasenser

In seinem Jahresbericht macht der Caritas-Verband auf die prekäre Lebenssituation vieler Pirmasenser und Pirmasenserinnen aufmerksam und nennt auch die Gründe: Eine seit Jahrzehnten anhaltende Massenarbeitslosigkeit, die extreme Verschuldung der Stadt und exorbitant viele Privatinsolvenzen verfestigen Armutsverhältnisse und verursachen Perspektivlosigkeit und sozialen Abstieg und führen dazu, dass viele Menschen ihren Alltag nicht mehr bewältigen können.

Dazu erklärt der Vorsitzende der LINKEN Pirmasens, Frank Eschrich: „Ohne das soziale Engagement und die Hilfsangebote der kirchlichen Einrichtungen und Sozialverbände sähe es in Pirmasens noch düsterer aus. Leider bestätigt auch der jüngste Jahresbericht des Caritas-Verbandes die seit Jahrzehnten bestehende soziale Schieflage in der Stadt und die verheerende wirtschaftliche Situation. Daran gibt es nichts herumzudeuteln oder schön zu reden, sondern dieser Herausforderung muss man sich stellen. In Pirmasens geht man allerdings einen anderen Weg. Erst kürzlich haben Projektentwickler Lang und Optikermeister Hans-Peter Griewe das Negativimage der Stadt und die Berichterstattung über Armutsverhältnisse vom April für ausbleibende Investoren verantwortlich gemacht. Man tut so, als seien die Entwicklungsabteilungen von Konzernen auf eine 14-minütige Reportage in Spiegel-TV angewiesen, um sich über die wirtschaftlichen Daten der Stadt Pirmasens zu informieren und behauptet, dies hätte zur Absage von bereits geplanten Investitionen geführt. Mit solchen Aussagen offenbart man lediglich, dass man von wirtschaftlichen Vorgängen keine Ahnung hat und um Ausreden nicht verlegen ist. Hauptsache, man findet einen Schuldigen. Bestes Beispiel, dass sich Investoren viel eher an Daten und Fakten statt an reißerischen Fernsehreportagen orientieren, ist das Scheitern des Projektes Stadtgalerie. Trotz intensiver Bemühungen ist es Projektentwickler Koprian in fünf Jahren nicht gelungen, mehr als eine Handvoll Mieter für sein großspuriges Projekt zu gewinnen. Das lag schlicht und ergreifend daran, dass Investoren keine Renditechance in der Kaufkraftwüste Pirmasens gesehen und deshalb lieber verzichtet haben. Investoren beobachten das Marktgeschehen sehr genau und haben dazu eine Fülle valider Datenerhebungen zur Verfügung. Sie müssen dazu nicht in den Fernseher schauen und machen ihre Investitionsentscheidung für Pirmasens ganz sicher nicht von Bildern einer heruntergekommenen Wohnung abhängig. Das Schicksal von armen Kindern interessiert Konzerne schon gleich gar nicht.

Dass es gerade Herr Lang mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, wurde in der öffentlichen Hauptausschusssitzung am 2. September 2013 von Oberbürgermeister Matheis in Bezug die von Lang geplante Entwicklung der Kaufhalle sehr deutlich dargestellt und ist im Protokoll nachzulesen. Pläne wurden in nachträglich veränderter Form den Fraktionen zugesandt und Schreiben zum Projektstand an die Stadtverwaltung seien nachträglich um einige Passagen ergänzt worden, so Oberbürgermeister Matheis im September 2013.

Deshalb: Der sozialen Realität ins Auge blicken und mit eigenen Bemühungen Abhilfe schaffen verbessert langfristig und nachhaltig die Situation der Menschen und das Image der Stadt. Alles andere sind billige Ablenkungsmanöver und Irreführung der Öffentlichkeit.“

Frank Eschrich, Vorsitzender DIE LINKE Pirmasens



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